Altes Paketpostamt
München
2001

Umnutzung und Erweiterung der von Robert Vorhölzer 1936 erbauten historischen Anlage. Das äußere Erscheinungsbild bleibt aus Gründen des Denkmalschutzes nahezu unverändert. „Die Moderne verbirgt sich in den Innenhöfen“- diesem Grundkonzept Vorhölzers folgend werden bauliche Ergänzungen eingefügt, um das Maß der Nutzung deutlich zu erhöhen und die Gebäude an moderne Anforderungen anzupassen.

Bauherr: Deutsche Post Bauen GmbH

Architekten: Popp Streib

Mitarbeiter: Robert Kell, Claudia Kern-Schiebel

Bruttogeschossfläche: 34.000 m²

Plangutachten

 

Max-Planck-Haus am Münchner Hofgarten
München
1994-1999

Der Neubau für die Max-Planck-Gesellschaft ist wichtiges städtebauliches Element in der prominenten Nachbarschaft des Hofgartens, der bayerischen Staatskanzlei und des Marstallgebäudes. Zu den historisch bedeutungsvollen Bauten setzt der gläserne Baukörper einen selbstbewussten, durchdachten Kontrast. Die neuentwickelte Zweihautfassade legt sich wie eine Folie um das Gebäude. Die Gegebenheiten des Ortes liefern das architektonische Leitmotiv: Zwei U-förmige Baukörper nehmen jeweils die historischen Baulinien auf und definieren neue Stadträume.

Max-Planck-Haus am Münchner Hofgarten
München
1994-1999

Die Spannung der beiden historischen Richtungen wird im Inneren des Gebäudes thematisiert. Über die dreiecksförmigen, gebäudehohen Lichthöfe werden alle Büros erschlossen. In der Eingangshalle steigert die „Himmelsleiter“ die Dynamik des Raums, schafft Verbindungen zu allen Ebenen und schlägt Brücken zwischen den Fluren.

Max-Planck-Haus am Münchner Hofgarten
München
1994-1999

Die glasgedeckten Hallen sind kommunikativer Treffpunkt für die fast 500 Mitarbeiter der Generalverwaltung sowie des im Haus integrierten Forschungsinstitutes und werden darüber hinaus für Veranstaltungen genutzt.

Max-Planck-Haus am Münchner Hofgarten
München
1994-1999

Am Marstallplatz tritt die Max-Planck-Gesellschaft mit der Öffentlichkeit in Kontakt. Sowohl der Lesesaal des Forschungsinstitutes als auch der Konferenzbereich sind ebenerdig angeordnet und öffnen sich zum Platz. Der Konferenzsaal wölbt sich signalhaft hinter der Glasfassade.

Max-Planck-Haus am Münchner Hofgarten
München
1994-1999

Im Konferenzsaal wiederholt sich das Materialkonzept des ganzen Hauses. Die Materialien werden mit ihren natürlichen Farben eingesetzt. Der kühle Sichtbeton wird mit warmen Holztönen kombiniert. Holz wird für die Flächen verwendet, mit denen man unmittelbar in Berührung kommt, Stahl und Metall werden für verbindende Elemente eingesetzt, transparentes und transluzentes Glas dienen dem Spiel mit dem Licht.

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Max-Planck-Haus am Münchner Hofgarten
München
1994-1999

Im Juni 1999 eröffnete im Innenhof des Neubaus das Restaurant „Eisbach - Bar & Küche“. Es ist ein fester
und beliebter Bestandteil der Münchner Gastronomie geworden.

Max-Planck-Haus am Münchner Hofgarten
München
1994-1999

„Intelligente“ Baukonzepte nutzen vorhandene Energien, schonen Ressourcen und verbessern die Umweltbilanz der Gebäude. Die Fassade des Neubaus entspricht diesem Konzept. Sie ermöglicht natürliche Licht- und Luftverhältnisse in allen Räumen. Der aufgrund der Doppelfassade niedrige Heizenergiebedarf wird aus dem städtischen Fernwärmenetz gedeckt. Eine Niedertemperaturheizung versorgt die Büroräume. Das mit Grundwasser gespeiste Kühlsystem gewährleistet auch im Hochsommer in allen Büroräumen angenehme Temperaturen. Außerdem wirken unverkleidete Betondecken, Sichtbetonwände und Bodenbeläge aus Naturstein als Temperaturspeicher. Dieses Energiekonzept erlaubt es jedem Nutzer, über Glastüren, Jalousien und Lüftungsklappen die Raumverhältnisse nach eigenen Bedürfnissen zu regulieren..

Max-Planck-Haus am Münchner Hofgarten
München
1994-1999

Wie ein Portal umrahmt eine Skulptur aus dunkelgrünem Granit den Haupteingang des Max- Planck- Hauses. Die römische Minerva, Göttin der Wissenschaften, Klugheit und Ausdauer ist das Emblem der Gesellschaft. Das sechs Meter hohe Profil blickt auf das komplementäre Gegenstück ihres Gesichts, das Gedächtnis, und zeigt damit den Dialog zwischen Wissen und Intuition, dem Unbekannten. Der peruanische Künstler Fernando de la Jara hat dieses Ensemble geschaffen. Zwischen den beiden Teilen der Skulptur hindurch führt eine Brücke über fließendes Wasser. Als Symbol des Lebens macht es Wandel und Vergehen der Zeit deutlich.

Max-Planck-Haus am Münchner Hofgarten
München
1994-1999

Bauherr:
Max-Planck-Gesellschaft und Patio GmbH

Architekten:
Graf Popp Streib mit Doranth Post

Mitarbeiter:
Stephanie Friedrich, Susanne Gebhart,
Christian Hadlich, Claudia Kern-Schiebel,
Martin Kohts

Bruttogeschossfläche:
26.800 m²

Baukosten(KG 300 + 400):
43 Mio Euro

Standort:
Hofgartenstraße 8, 80539 München